Damit im autonomen Fahren
alle vom Gleichen reden.
Hersteller, Behörden und Betreiber benutzen dieselben Wörter und meinen Verschiedenes. An diesen Schnittstellen bleiben Projekte hängen. Im Workshop klären wir, wer was entscheidet, was in den Regelwerken wirklich steht und wo ein Vorhaben hängen bleiben kann.
Unverbindlich. Du bekommst den Anmeldelink, bevor er öffentlich wird. Die Teilnehmerzahl wird begrenzt sein.
Worum es im Workshop geht
Drei Stellen, an denen Projekte Zeit und Geld verlieren
Gleiche Wörter, verschiedene Bedeutung
Zulassung, Genehmigung, Betriebserlaubnis. Level 3, Level 4, „autonom“. Am Anfang nickt jeder. Am Ende merkt man, dass alle etwas anderes gemeint haben.
Hörensagen statt Quelle
„Ich habe gehört, dass …“ Vieles, was über autonomes Fahren kursiert, stammt aus zweiter oder dritter Hand. Die Norm oder die Verordnung selbst haben viele nie aufgeschlagen.
Jeder sieht nur seine Seite
Der Betreiber hat einen Business Case und fragt, wann es endlich typgenehmigte Fahrzeuge gibt. Der Hersteller wartet auf Regeln, die Behörde auf Nachweise. Jeder zeigt auf die anderen, und das Projekt steht. Weiter geht es erst, wenn alle verstehen, was die anderen brauchen und wer der richtige Ansprechpartner ist.
Eine Frage, drei Missverständnisse
Eine echte Frage aus der Pilotreihe. Sie zeigt in einem Satz, worum es im Workshop geht: um Wortwahl, und darum, woher eine Anforderung eigentlich kommt.
„Welche Anforderungen stellt das KBA an die Zulassung von End-to-End-Driving-Stacks?“
stellt keine eigenen Anforderungen. Es prüft die Konformität mit den geltenden Regelwerken. Wer wissen will, was gefordert ist, muss in die Regelwerke schauen.
ist hier das falsche Wort. Gemeint ist die Genehmigung. Der Unterschied entscheidet darüber, welches Verfahren, welche Behörde und welche Nachweise gelten.
beschreibt eine Architektur. Die Regelwerke kennen den Begriff nicht. Entscheidend ist, wie sie mit solchen Systemen umgehen und was dazu heute noch offen ist.
Wer so fragt, arbeitet an genau den richtigen Themen. Für diese Fragen ist der Workshop gemacht.
Wir schauen in die Originalquelle
Foren, Übersichtsgrafiken und Pressemitteilungen geben wieder, was jemand verstanden hat. Wir lesen die Norm, die Verordnung und das Gesetz selbst: was dort steht und was offen bleibt.
- Jede Aussage mit Quelle, jede offene Frage mit Stand-Datum
- Du lernst, die Quellen selbst zu lesen, statt dich auf Zusammenfassungen zu verlassen
- Kleine Gruppe, damit Zeit für deine Fragen und deinen Fall bleibt
- Ich bewerte keine Anbieter und empfehle keine Produkte
Martin Späth
Bei Daimler habe ich in der Homologation gearbeitet und mich genau an die Regelungen gehalten. Wie das Ganze zusammenhängt, wer welche Rolle spielt und woher die Regeln kommen, habe ich erst im Technischen Dienst verstanden. Heute bin ich Leiter Homologation bei der GTÜ.
Im Podcast Autonomobil spreche ich mit allen, die autonomes Fahren auf die Straße bringen:
Der nächste Workshop startet voraussichtlich Anfang 2027
Die Pilotreihe läuft gerade. Was sich darin bewährt, bestimmt Format und Ablauf des nächsten Workshops. Die Plätze werden begrenzt sein. Wer sich vormerkt, erfährt den Termin zuerst und bekommt den Anmeldelink vor allen anderen.
Als Erste oder Erster den Anmeldelink bekommen
- Online, in kleiner Gruppe, mit Aufzeichnung
- Rechnung auf deine Firma, auch mit Bestellnummer
Unverbindlich. Die Teilnehmerzahl wird begrenzt sein. Du bekommst Mails zum Workshop und kannst dich jederzeit abmelden.
Damit im ganzen Team alle vom Gleichen reden
Ein oder zwei Tage, online oder bei euch vor Ort, mit Beispielen aus eurem Projekt. Besonders sinnvoll, wenn mehrere Partner an einem Vorhaben arbeiten.
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